Generationskonflikte mit den New Work Generations (Gen Z und Gen Alpha)

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Inhalt
Die Arbeitswelt erfährt im Moment einen geradezu disruptiven Wandel, einerseits durch die Digitalisierung und andererseits durch eine Verschiebung von Werten und Normen, wie dies die jungen Arbeitsgenerationen (insbesondere Generation Z und Alpha folgt in wenigen Jahren) ungeduldig einfordern.
Die Baby-Boomer-Generation steht zwar mittlerweile kurz vor ihrer Pensionierung, aber die Generation X wird wohl noch mindestens 10 bis 15 Jahre arbeiten. Vorurteile und Negativzuschreibungen gibt es den Z-lern gegenüber ja viele – hedonistisch, digital dement, unverlässlich, sprunghaft, wenig motivierbar und respektlos sind nur einige der Attribute. Das sagt man aber über die Jugend schon seit Menschengedenken – viel interessanter ist, dass hier eine Generation ins Arbeitsleben eintritt, die das sehr nüchtern und pragmatisch sieht, die Geld für klar definierte Leistung erwartet, der ihr Privatleben und ihre Freunde und Familie wichtiger sind als Karriere und Privilegien.

Junge Leute, die sich selbstverständlich trauen, „Nein“ zu sagen, die sehr genau sehen, wann sie ausgebeutet werden, dass es keine Easy Solutions für drängende gesellschaftliche Fragen gibt und Bullshit-Jobs und Skandalfirmen sich nicht gut in ihrem Lebenslauf und im Vergleich mit Gleichaltrigen machen. Ja, diese junge Workforce ist diesbezüglich dünnhäutig, verliert dann sehr rasch die Motivation für diesen Arbeitgeber zu arbeiten und „ist dann mal weg“!

Was braucht es also, um die Generation Z zu motivieren, zu begeistern und eine Zeit lang in einer Firma zu halten – darüber werden wir basierend auf der derzeitigen arbeitspsychologischen Studien- und Datenlage diskutieren, denn sicher ist, dass Unternehmen, die sich nicht auf das Gen-Z-Mindset einlassen wollen, sehr bald sehr schlechte Karten haben werden.

Inhaltliche Schwerpunkte
Psychologische Charakterisierung der Arbeitsgenerationen
Generationenkonflikte am Arbeitsplatz
Work 4.0
Ziele
Kritische Reflexion des eigene Generationen-Mindsets und Perspektivenwechsel

Methodik
Impulsvortrag mit Fragenrunden

Zielgruppe
Mediziner*innen, Angehörige von Gesundheitsberufen, Führungskräfte, Interessierte, Studierende der obengenannten Bereiche

Referent*in
Mag.a Dr.in Elisabeth Ponocny-Seliger

Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeits- und Notfallpsychologin
Freie Wissenschaftlerin im Bereich Gender & Diversity sowie Lektorin an div. Universitäten

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